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Einfach Sehenswerder: Sehenwürdigkeiten in Lemwerder und umzu

Weser, Weiden und Wasser prägen das Bild der Gemeinde. Dörfliche Idylle und industrielle Betriebsamkeit gehen eine fruchtbare Symbiose ein. Wind, Wolken und Sonnenschein wechseln sich ab, wie Ebbe und Flut in der Weser.

Schlendern Sie durch den kleinstädtisch geprägten Ortskern mit seinen zahlreichen Geschäften und Gastronomiebetrieben, entspannen Sie sich bei einem Spaziergang entlang der Weser, mit Blick auf den regen Schiffsverkehr oder schwingen Sie sich auf das Fahrrad und erkunden die Sehenswürdigkeiten in und um Lemwerder.

Sehenswertes

Kapelle am Deich

Auf einer Wurt um 1200 als Kapelle am Deich, wahrscheinlich für die ortsansässigen Seefahrer (Walfänger) und ihre Familien, erbaut. Vermutlich ältestes erhaltenes Gebäude in Lemwerder. Die Kanzel stammt aus dem Jahre 1586 mit Inschriften und symbolischer »Tugenden«-Darstellung. Der Glockenturm wurde 1652 erbaut.

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Kapellenweg,  27809 Lemwerder, Karte

Heilig-Kreuz Kirche in Bardewisch

Es handelt sich um eine westfälische Hallenkirche, 1245 in gotischen Formen vom Zisterzienserorden erbaut. Sie besteht aus dem Hauptschiff und zwei Seitenschiffen. Besonders sehenswert sind die fünf mittelalterlichen Fresken, der Altaraufsatz aus dem Jahre 1764, der eicherne Tauftisch aus dem 16. Jahrhundert sowie 16 Malereien an der Empore von 1725.

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Barschlüterstr.,  27809 Lemwerder, Karte

St.-Gallus-Kirche in Altenesch

Diese St. Gallus geweihte Kirche wurde 1299 eingeweiht. Die heutige Kirche steht wohl auf dem Massengrab der 6.000 Stedinger, die 1234 in der Schlacht bei Altenesch starben. Die Kanzel wurde 1615 von Ludwig Münstermann errichtet, der hölzerne Turm 1720 angebaut. Die Glocke wurde 1790 vom bremischen Glockengießer Brand gegossen.

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Kirchstr. 19,  27809 Lemwerder, Karte

Nobiskuhle

Nach dieser Sage hat der Deichschänder Nobis, von Bremen mit einer Kuh und einem roten Rock bestochen, bei extremem Hochwasser einen Anschlag auf den Deich bei Altenesch verübt mit der Folge, dass das Wasser mit ungeheurer Wucht durch den Deich brach. Der ertappte Nobis wurde durch die nachfolgende Spatengerichtsverhandlung in der Weise bestraft, ihn bei lebendigem Leibe in einer mit Nägeln versehenen Tonne in das Wasserloch zu rollen. In einer Ballade, die sich mit der Sage befaßt, heißt es: "De rode Rock, de bunte Koh, de deckt mi armen Sünner to!"

För Plattsnakers mit `n Öwersetten in Plattdüütsch

No de ole Saag het de Diekschänder Nobis ut Bremen, mit `ne Koh un enen roden Rock smeert, bi besunners Hochwater enen Anschlag op den Diek bi Olenesch mokt mit de Folge, dat det broken is. De ertappte Nobis wurde dör de spätere Spatengerichtsverhandlung op de Ort bestroft, em bi lebendigen Lief in eene mit Nogeln versehene Tunnen in`t Water to rullen. In ene Ballade, de sick mit disse Saag befot, heet dat: "De rode Rock, de bunte Koh, de deckt mi armen Sünner to!"

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Nobisstraße 1,  27809 Lemwerder, Karte

St.-Veit-Denkmal

Das St.-Veit-Denkmal, das am 27. Mai 1834 eingeweiht wurde, erinnert an die stattgefundene Schlacht bei Altenesch. Hauptursache war die Aufhebung der Abgabenfreiheit durch den Bremer Erzbischof, dessen Kreuzfahrerheer die Stedinger vernichtend schlug.

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27809 Altenesch, Karte

Ochtum-Sperrwerk

Die Ochtum steht in freier Verbindung zur Unterweser und unterliegt dem Tideeinfluss. Die Bauarbeiten für das Ochtum-Sperrwerk begannen 1971/72. 
Am 2. Juni 1976 passierten die ersten Sportboote die neue Schleuse. Bis zu diesem Zeitpunkt wurde für die Schifffahrt eine bewegliche Brücke in der Zufahrtstraße betrieben, die dann beseitigt werden konnte.

 

Aussichtsturm

An der Flughafenstraße direkt an der Weser steht  der Aussichtsturm Weitblick. Wer sich die Mühe macht, die 64 Stufen des auf dem höchsten Punkt von Lemwerder erbauten und insgesamt 15 Meter hohen Konstruktes zu erklimmen, befindet sich ca. 25 m über Normalnull und wird mit einem Blick über die Dächer Lemwerder, dem Flusslauf der Weser und der Mündung der Lesum belohnt. Am Turm laden Bänke mit Weserblick zur Rast ein. Auf diversen Tafeln erhält man Informationen zum Wasser- und Schifffahrtsamt sowie zum I. Oldenburgischen Deichband.

Foto: Torsten Schröder
Flughafenstraße,  27809 Lemwerder, Karte

Heilig-Geist-Kirche

1956 erbaut. In dem weit sichtbaren 30 m hohen Glockenturm hängen drei Gußstahlglocken mit einem Gesamtgewicht von ca. 1.300 Kg, die beim „Bochumer Verein“ in Bochum gegossen wurden.

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An der Kirche 1,  27809 Lemwerder, Karte

Weser-Side-Gallery

An der Flughafenstraße, direkt am Aussichtsturm „Weitblick“, beginnt die im Sommer 2018 entstandene „Weser-Side-Gallery“. Auf einer Hochwasserschutzwand entlang des ehemaligen Flughafengeländes erstreckt sich auf ca. 1.000 m Länge eine Freiluftgalerie. Diese zählt zu den größten des Landes. Nationale und internationale Graffiti- und Street-Art-Künstler haben gemeinsam mit lokalen Organisationen viele einzigartige Kunstwerke geschaffen.

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Flughafenstraße,  27809 Lemwerder

Unsichtbare Sehenswürdigkeit "Sehnsuchtswesen"

Mittels akustischer Skulpturen wurden längst vergangene Sehenswürdigkeiten „hörbar“ gemacht.  Insgesamt stehen acht Skulpturen in der gesamten Wesermarsch verstreut. In Lemwerder berichtet das „Sehnsuchtswesen“ von der Schifffahrt, dem Wal- und Robbenfang und dem Leben aus vergangenen Zeiten. Am Ende der Rasmussenstraße, wenige Schritte weiter bis zur Weser, ist diese Sehenswürdigkeit zu finden. 53°10'04.6"N 008°36'55.0"E.

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Rasmussenstraße,  27809 Lemwerder, Karte