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Sanierungsgebiet Eschhhofsiedlung

Gemeinde Lemwerder beauftragt treuhänderischen Sanierungsträger für Eschhofsiedlung

Die Gemeindeverwaltung stellt die Niedersächsische Landgesellschaft mbH (NLG) als treuhänderischen Sanierungsträger für das Sanierungsgebiet „Eschhofsiedlung“ vor. Die NLG nimmt die Arbeit auf.

In seiner Sitzung am 17.03.2016 hat der Verwaltungsausschuss der Gemeinde Lemwerder nach einem Ausschreibungsverfahren beschlossen, die treuhänderische Sanierungsträgerschaft für das Sanierungsgebiet „Eschhofsiedlung“ der Niedersächsischen Landgesellschaft mbH (Hannover) zu übertragen. Nach der Aufnahme in das Programm „Soziale Stadt“ der Städtebauförderung im Programmjahr 2015, der Erarbeitung des ISEK sowie der vorbereitenden Untersuchungen im Jahr 2014, ersten Bürgerbeteiligungsprozessen sowie der Festlegung des Sanierungsgebietes kann jetzt mit der konkreten Umsetzung der Sanierungsmaßnahmen in dem ca. 14,9 ha großen Gebiet begonnen werden.

Eckdaten zur NLG

Die NLG ist ein gemeinnütziges Unternehmen des Landes Niedersachsen für die Entwicklung des ländlichen Raumes. Hauptgesellschafter ist das Land Niedersachsen (52 %). Weitere Gesellschafter sind u. a. niedersächsische Landkreise, Städte, Gemeinden sowie Kreditinstitute. Als gemeinnütziges Unternehmen kann die NLG auf fast 100 Jahre Erfahrung als kommunaler Dienstleister zurückgreifen. Für die NLG arbeiten derzeit 270 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an 10 Standorten in Niedersachen, die Zentrale befindet sich in Hannover.

Als privatwirtschaftlich organisierte GmbH finanziert sich das Unternehmen über seine Leistungen. Die NLG steht unter der Fachaufsicht des Niedersächsischen Ministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz sowie der Beteiligungsaufsicht des Niedersächsischen Finanzministeriums.

Die Dienstleistungspalette und das Aufgabenspektrum der NLG sind vielfältig. Die Geschäftstätigkeit gliedert sich in drei große Geschäftsbereiche: Grundstücksmanagement und Agrarstruktur, Hochbau sowie Kommunal- und Regionalentwicklung. Mit der Stabsstelle der „Stadt- und Regionalentwicklung“ bietet die NLG seit einigen Jahren das komplette Leistungsspektrum städtebaulicher Erneuerungsaufgaben, vor allem die Vorbereitung und Durchführung städtebaulicher Gesamtmaßnahmen, an.

Städtebauförderung | Programmkomponente Soziale Stadt

Im Jahr 2015 wurde Lemwerder mit der Gesamtmaßnahme „Eschhofsiedlung“ in das Programm „Soziale Stadt“ aufgenommen. Die Programmkomponente „Soziale“ Stadt, ist eines von sechs Programmen der Städtebauförderung. Der Fokus dieser Förderung liegt auf der Stabilisierung und Aufwertung städtebaulich, wirtschaftlich und sozial benachteiligter und strukturschwacher Stadt- und Ortsteile. Dabei stehen vor allem Investitionen in das Wohnumfeld, in die Infrastrukturausstattung und in die Qualität des Wohnens im Mittelpunkt. Der Einsatz dieser Fördermittel soll Generationengerechtigkeit, Familienfreundlichkeit und sozialen Zusammenhalt im Quartier generieren. Vor diesem Hintergrund wurden für  die Eschhofsiedlung in Lemwerder folgende Sanierungsziele benannt:

  • Modernisierung und Instandsetzung des Gebäudebestandes
  • Ergänzung des Wohnungsangebotes
  • Aufwertung des wohnungsnahen Umfelds
  • Verbesserung des städtischen Umfelds
  • Soziale Stabilisierung und Inklusion

NLG vor Ort | Projektteam für Lemwerder

Speziell für die Sanierungsmaßnahme in Lemwerder hat die NLG ein erfahrenes Projektteam zusammengestellt. Die Projektleitung der Sanierungsmaßnahme übernimmt Ulf-Bernhard Streit. Durch seine 18-jährige Tätigkeit als Projektleiter städtebaulicher Sanierungs- und Entwicklungsmaßnahmen besitzt er umfassende Erfahrungen vor allem in der Leitung komplexer städtebaulicher Gesamtmaßnahmen. Herr Streit wird unterstützt von Herrn Dipl. Geograph Roman Brutscher als stellvertretenden Projektleiter, der ebenfalls umfassende Berufserfahrung mit der Leitung städtebaulicher Sanierungsmaßnahmen in Niedersachsen vorweisen kann.

Je nach Aufgabe und notwendiger Qualifikation wird das Team ergänzt durch Mitarbeiter/innen aus der Geschäftsstelle Oldenburg bzw. der Zentrale in Hannover.

Erste Schritte

Ziel der Gemeinde Lemwerder und der Verwaltung sowie des Sanierungsträgers war es, schnellstmöglich für die Sanierung der Eschhofsiedlung „arbeitsfähig“ zu werden. Der Sanierungsträgern bietet im Rathaus der Gemeinde Lemwerder jeden ersten Donnerstag im Monat in der Zeit von 10:00-12:00Uhr Beratungsgespräche für interessierte Bauherren zum Thema Förderung und Sanierung an. Während dieser Öffnungszeiten können Beratungsgespräche zu allen Fragen der privaten Sanierungsmaßnahmen wahrgenommen werden. Zudem wurden die Förderrichtlinie sowie der Entwurf des Modernisierungsvertrags überarbeitet. Diese stehen nun im Rathaus und im Internet, auf der Homepage der Gemeinde, zur Verfügung.

Ausblick | Nächste Schritte

Wichtige nächste Schritte in der Umsetzung der städtebaulichen Gesamtmaßnahme sind

  • die Umgestaltung des Vorplatzes der Eschhofschule,
  • erste geförderte private Modernisierungs- und Instandsetzungsmaßnahmen in der Thammostraße,
  • die Erarbeitung eines Städtebaulichen Rahmenplans,
  • der Antrag auf Förderung eines Energetischen Quartierkonzeptes,
  • die Implementierung eines Quartiersmanagements zu allen sozialen Fragestellung und der Schaffung von Kooperationsstrukturen innerhalb der Eschhofsiedlung.

Die NLG steht Ihnen ab sofort unter der Telefonnummer 0511/123208-204oder Mobil unter: 0175/1992391 bzw. unter der E-Mail: ulf-bernhard.streit@nlg.de für Auskünfte zum Sanierungsverfahren oder Fragen zu privaten Modernisierungs- und Instandsetzungsmaßnahmen zur Verfügung. 

 

Der Gemeinderat hat in seiner Sitzung vom 09.03.2017 beschlossen, die Modernisierungsrichtlinie im Anhang 3 (Gestaltungsanforderungen) zu ändern. Ab sofort sind Balkone bis zu einer Tiefe von 2,00 Metern anstelle von bisher 1,20 Metern zulässig.    Modernisierungsrichtlinie Eschhofsiedlung

Sanierungsgebiet

Antrag auf die Gewährung von Fördermitteln aus dem Programm Soziale Stadt

Antrag auf Erteilung einer sanierungsrechtlichen Genehmigung

Antrag auf Erteilung einer sanierungsrechtlichen Genehmigung von Rechtsgeschäften

Antrag auf vorzeitigen Maßnahmebeginn (Fördermittel) für das Programm Soziale Stadt

 

 

Erarbeitung eines Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes (ISEK)



Die viel diskutierten demografischen Entwicklungen und der Wandel wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Strukturen stellen auch die Gemeinde Lemwerder vor vielfältige Herausforderungen, die es zu bewältigen gilt:

• Wie wird sich die Zahl der Einwohner und Haushalte entwickeln und wie kann diese Entwicklung ggf. beeinflusst werden?
• Was bedeuten die Veränderungen z.B. für den Wohnungsmarkt in der Gemeinde?
• Welche Auswirkungen hat die demografische Entwicklung möglicherweise auf soziale Infrastrukturen?
• Welche Entwicklungen zeichnen sich am Arbeitsmarkt ab?

Vor diesem Hintergrund hat die Gemeinde Lemwerder die Erarbeitung eines Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes (ISEK) in Auftrag gegeben. Im Rahmen des ISEK werden die gemeindliche Entwicklungssituation dargestellt, Entwicklungsziele formuliert und schließlich Handlungsempfehlungen erarbeitet. Das Integrierte Stadtentwicklungskonzept ist weiterhin notwendige Grundlage für die Beantragung von Städtebaufördermitteln für ausgewählte Teilgebiete der Gemeinde.

ISEK

Vorbereitende Untersuchungen "Eschhofsiedlung"

Ergänzung der vorbereitenden Untersuchungen "Eschhofsiedlung"

Vorstellung der Arbeitsergebnisse von der Informationsveranstaltung am 26.11.2013 in der BEGU

Vorstellung der Arbeitsergebnisse von der Informationsveranstaltung am 23.11.2015 / Eschhofsiedlung